The Long Now

Kraftwerk Berlin - GoogleMaps

SA 25.03.2017, 18:29 bis SO 26.03.2017, 24:00

Preis:
25.03., 18:00 € 30 (Tagesticket)
26.03. ab 08:00 € 30 (Tagesticket)
25. & 26.03. € 45 (2-Tagesticket)

Kuratiert von Berno Odo Polzer, Laurens von Oswald und Harry Glass

Alvin Lucier
I am sitting in a room
for voice and electromagnetic tape (1970)
Alvin Lucier, Performance
Hauke Harder, Klangregie

Alvin Lucier
Vespers
Acoustic orientation by means of echolocation, for players with hand-held echolocation devices (1968)

Graindelavoix
And Underneath The Everlasting Arms – Polyphony for a Better Sleep
Werke von Alexander Agricola, Josquin Desprez, Ludwig Senfl, Alessandro Coppini, Jakob Obrecht, Antoine Divitis, Nicolas Gombert, John Sheppard, Orlando di Lasso & Samuel Beckett
Graindelavoix:
Anne-Kathryn Olsen, Carine Tinney, Razek-François Bitar, Albert Riera, Andrés Miravete, Marius Peterson, Arnout Malfliet, Joachim Höchbauer & Björn Schmelzer
Margarida Garcia, Szenographie
Koen Broos, Licht
Björn Schmelzer, Konzept & Künstlerische Leitung

(No Pussyfooting)
Live-Realisation des Ambient-Albums
von Robert Fripp & Brian Eno (1973)
für E-Gitarre und Elektronik

Kobe Van Cauwenberghe, E-Gitarre

Catherine Christer Hennix
For Brass and Computer
für Trompete, Horn, Posaune, mikrotonale Tuba und Computer
Zinc & Copper:
Robin Hayward, mikrotonale Tuba
Hilary Jeffery, Posaune
Elena Kakaliagou, Horn
Paul Schwingenschlögl, Trompete, Flügelhorn
Stefan Tiedje, Computer

William Basinski & James Elaine
Video and Tape Loops

Tim Hecker
Live electronics

Chris Watson
Field recordings & live electronics

Kara-Lis Coverdale
Live electronics

Aleksi Perälä
Colundi Electronics

Keith Fullerton Whitman
Live electronics

und viele andere
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„The Long Now“ ist ein Ort der andauernden Gegenwart. Ein Raum, in dem sich die Zeit selbst entfalten und das Zeitgefühl sich verlieren kann. Mit einer Dauer von mehr als 30 Stunden lädt das Projekt Besucher*innen ein, sich von der getakteten Chronometrie der Gegenwart zu lösen und sich dieser Zeitblase hinzugeben.

„The Long Now“ bildet den Abschluss von MaerzMusik − Festival für Zeitfragen 2017. In der monumentalen Kulisse des Kraftwerk Berlin sind Konzerte, Performances und elektronische Live-Acts mit Klang- und Videoinstallationen zu einer großformatigen Komposition in Zeit und Raum versammelt. Von früher Renaissance-Polyphonie bis hin zu musikalischer Avantgarde, experimenteller Elektronik, Ambient Music und Noise reichen die musikalischen Welten, die sich in der dritten Ausgabe von „The Long Now“ wieder zu einer körperlichen und künstlerischen Grenzerfahrung formieren. Wir laden Sie ein, den gesamten Zeitraum von „The Long Now“ im Kraftwerk zu verbringen, zu übernachten oder mehrmals wiederzukommen. Betten werden bereitgestellt.

In Kooperation mit Berlin Atonal.
Mit Unterstützung von Kraftwerk Berlin.

Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
 
Bild: „The Long Now“, Kraftwerk Berlin © Camille Blake