MGB SchülerUni: Paris, mon amour…

Zur Ausstellung „Robert Doisneau – Fotografien. Vom Handwerk zur Kunst“

Martin-Gropius-Bau - GoogleMaps

Ausstellungsbesuch und Vortragsgespräch für Schüler*innen der Klassen 7 bis 12 und Lehrende
Keine Gebühr. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung erforderlich
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Beratung und Information:
Museumsinformation Berlin
Tel +49 30 247 49 888
Fax +49 30 247 49 883

| www.museumsdienst-berlin.de
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Robert Doisneau ist der Porträtist von Paris. Seine berühmtesten Bilder entstehen in der Mitte des letzten Jahrhunderts bei Streifzügen durch die französische Metropole. Sie sind eine Liebeserklärung an den Alltag in der Stadt, ihren Vororten und an die Menschlichkeit. Zusammen mit der in Versailles geborenen Streetfotografin Amélie Losier folgt die MGB SchülerUni Doisneaus Spuren in die französische Hauptstadt.

Wir öffnen unser Haus und vertiefen für Schüler*innen der Klassen 7 bis 12 und Lehrende in Vortragsgesprächen Themen, die durch die Ausstellung „Robert Doisneau – Fotografien. Vom Handwerk zur Kunst“ tangiert werden.

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Heutzutage sind Fotos allgegenwärtig. Über Facebook, Instagram und Snapchat werden Momentaufnahmen und die großen und kleinen Augenblicke des menschlichen Alltags geteilt. Ein Meister der Street photography und ein Pionier dieses Genres ist der Franzose Robert Doisneau. Seine Stadt ist Paris. Sein Blick ist ein den Menschen zugewandter. Wir sind zwischen den 1930er- und -50er-Jahren.

Doisneau fotografiert natürlich nicht mit einem Smartphone, sondern mit einer Rolleiflex – eine kompakte Kamera mit kurzer Belichtungszeit, die es technisch möglich macht, spontane Augenblicke festzuhalten. Mit ihr durchstreift er die französische Hauptstadt. Selbst in einem Vorort im Südwesten von Paris geboren, zieht es ihn dabei nicht nur in das Zentrum der Metropole, sondern auch in ihre Randgebiete, die Banlieues.

100 Werke sind zu sehen. Sie sind eine Hommage an das Leben und gleichzeitig ein einfühlsames und oft humorvolles Porträt der Bewohner von Paris. Doisneau fotografiert Dichter und Schriftsteller, aber eben auch die „kleinen Leute“: Kinder, Passanten, Straßenmusiker, Hochzeitsgesellschaften und die Besucher der Pariser Bars und Cafés. Da gibt es nachdenkliche Mademoiselles und ausgelassene Bräute, Metzger bei der Arbeit im Schlachthof oder bis in die Nacht hinein tanzende Paare.