Paris, Stadt der Zukunft

Diskussionsabend

Martin-Gropius-Bau, Kinosaal - GoogleMaps

Robert Doisneau (1912–1994) zählt zu den Pionieren des Bildjournalismus, zu den Humanisten und poetischen Realisten unter den Fotografen. Er ist einer der großen Chronisten des französischen Hauptstadtlebens im 20. Jahrhundert und skizziert Paris als Stadt der Liebe, der Melancholie und der Menschlichkeit.
Doch existiert dieses Paris als Sehnsuchtsort der Nachkriegszeit, mit seiner fiebrigen Intellektualität und Neugierde für alles Neue heute noch? Welchen Fragen stellt sich die französische Gesellschaft heute, und welches Image soll die Hauptstadt Frankreichs gegenwärtig und künftig annehmen – auch vor dem Hintergrund der schrecklichen Ereignisse im Jahr 2015?

Es diskutieren:
Clémentine Deroudille, Journalistin und Filmemacherin. Enkelin von Robert Doisneau.
Dr. Leyla Dakhli, promovierte Historikerin und Forschungsbeauftragte des CNRS am Centre Marc Bloch in Berlin. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit erforscht sie die Kultur- und Gesellschaftsgeschichte der arabischen Welt, das Moderne Tunesien und die transnationalen Netzwerke von Gelehrten, Künstlern und Künstlerinnen.
Jacques Ferrier, Pariser Architekt und Stadtplaner, ist beratender Architekt für die Konzeption der neuen 57 Bahnhöfe des Grand Paris und Gründer eines Forschungslabors, das sich mit Stadt und Architektur unter der Maxime des Humanismus beschäftigt
Moderation: Pascale Hugues, Journalistin, Le Point und Tagesspiegel

Mit Unterstützung des Institut français, im Rahmen des Kulturprogramms „Frankfurt auf Französisch“- Frankreich Ehrengast 2017, in Partnerschaft mit Atout France