Lee Bul: Crash

Gropius Bau - GoogleMaps

Ausstellung

29. September 2018 bis 13. Januar 2019

Ort:
Gropius Bau

Öffnungszeiten:
MI bis MO 10:00–19:00
DI geschlossen

Sonderöffnungszeiten:
DI 25. und MI 26.12.2018 geöffnet 10:00–19:00
DI 01.01.2019 geöffnet 10:00–19:00

MO 24. und 31.12.2018 geschlossen

Eintritt:
Regulär € 11 / ermäßigt € 8 | Onlinetickets
Gruppen (ab 5 Personen) € 8
Gruppen Schüler*innen und Studierende (ab 5 Personen) € 6
Eintritt frei bis 16 Jahre

Kombitickets für „Lee Bul: Crash“ und „Gurlitt: Status Report“ sind an der Kasse erhältlich.

Weihnachts-Special: jeden Montag im Dezember regulär / ermäßigt € 5
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Lee Bul, eine der bedeutendsten koreanischen Künstler*innen ihrer Generation, hat für ihr formal erfinderisches und intellektuell provokantes Werk große internationale Anerkennung erfahren. Vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 zeigt der Gropius Bau mit Crash ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die umfassende Werkschau ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Gropius Bau.

Lee Buls vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. Crash ist eine Ausstellung, die uns als Erlebnisparcours in ihren Bann zieht und mit experimentellen Ausstellungsstücken begeistert. Lee Buls raumgreifende Inszenierungen und Landschaften experimentieren mit außergewöhnlichen Materialien wie Perlmutt, Kristallen, Leder oder Samt und zeigen fantasievolle Topographien utopischer Sehnsüchte. Neben der sinnlichen Erfahrbarkeit und dem Humor ihrer Werke sind Lee Buls Arbeiten auch von ihren persönlichen Erfahrungen und subtilen Anspielungen auf die Geschichte und Politik Koreas geprägt. Während ihres nunmehr 30-jährigen künstlerischen Schaffens hat Lee Bul die Entwicklung Südkoreas von einer Militärdiktatur zur Demokratie in ständiger Konfrontation mit dem nur wenige Kilometer entfernten Nordkorea miterlebt. Ihre Arbeiten zeugen von einer intensiven Reflexion historischer und politischer Diskurse, den Herausforderungen von Globalisierung und technischem Fortschritt, aber auch von dem Streben nach Idealen menschlicher und gesellschaftlicher Vollkommenheit und deren potentiellem Scheitern.
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Eine Ausstellung der Hayward Gallery, London, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau, kuratiert von Stephanie Rosenthal.

Ermöglicht durch Hauptstadtkulturfonds
Mit freundlicher Unterstützung durch Korea Foundation, Art Council Korea
Partner PKM Gallery, Lehmann Maupin, Galerie Thaddaeus Ropac, Bouvet Ladubay
Medienpartner Wall, Visit Berlin, Alexa, Dussmann, York Kinogruppe, Tagesspiegel, Monopol, Interview Magazin, In Your Pocket,Exberliner, Berlin Art Link, Missy Magazine, Where Berlin, rbb-Kulturradio
Im Rahmen der Berlin Art Week
 
Bild: Lee Bul, „Willing To Be Vulnerable“, 2015–2016, Ausstellungsansicht „Crashing” Hayward Gallery, 2018 Foto: Maxie Fischer, Foto Courtesy: Gropius Bau