Über uns

Sehen was kommt

Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern – dem Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße und dem Martin-Gropius-Bau nahe des Potsdamer Platzes – sowie an anderen Orten der Stadt. Die Kombination und Vernetzung von Festspielhaus und Ausstellungshaus bietet dabei besonderes Potenzial für neue interdisziplinäre Formate und das Zusammenspiel unterschiedlicher Kunstformen. Das Jahresprogramm der Berliner Festspiele umfasst zurzeit die Ausstellungen im Gropius Bau, die Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen, Theatertreffen, Musikfest Berlin und Jazzfest Berlin, die Programmreihen Immersion und Circus sowie vier Bundeswettbewerbe für Jugendliche in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und kreativem Schreiben. Hinzu kommen Vermittlungs- und Förderprogramme, internationale Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Vermietungen und Konferenzen. Die Berliner Festspiele beschäftigen sich unter der Intendanz von Thomas Oberender seit 2012 verstärkt mit Themen wie Performativität, den Effekten des digitalen Kulturwandels auf die künstlerische Praxis, alternativen künstlerischen Produktionsweisen und genreübergreifenden Ansätzen. Ihre Formate schaffen sowohl Übersicht und Orientierung als auch neue Verbindungen zwischen zeitgenössischer Kunst, technologischen Neuerungen und heterogenen Werk-, Diskurs- und Erlebnisformen.

Thomas Oberender
Intendant der Berliner Festspiele
Bild: Haus der Berliner Festspiele © Philipp Jester / Ta Trung, 2013